Der Weltwassertag ist jedes Jahr am 22. März – das nächste Mal am Montag, 22. März 2027. Den Live-Countdown siehst du oben. An diesem Tag lenken die Vereinten Nationen den Blick auf eine Ressource, die in Deutschland selbstverständlich aus dem Hahn kommt, für viele Menschen weltweit aber knapp, verschmutzt oder schwer zu erreichen ist.
Entstehung des Weltwassertags
Die Idee entstand auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Noch im selben Jahr beschloss die UN-Generalversammlung, den 22. März zum Weltwassertag zu erklären. Erstmals begangen wurde er 1993. Das Datum ist fest und wandert nicht. Koordiniert wird der Tag heute von UN-Water, einem Zusammenschluss von UN-Organisationen, die sich mit Wasserfragen befassen.
Jedes Jahr ein eigenes Motto
Jeder Weltwassertag steht unter einem Thema, etwa Grundwasser, Gletscher, Wasser und Frieden oder Wasser und Klimawandel. Rund um den Tag erscheint außerdem regelmäßig der Weltwasserbericht der UN mit Daten und Empfehlungen zum Thema des Jahres. Das aktuelle Motto findest du auf den Seiten von UN-Water und der Deutschen UNESCO-Kommission.
Warum das Thema auch Deutschland betrifft
Deutschland gilt als wasserreiches Land, doch trockene Sommer, sinkende Grundwasserspiegel in einigen Regionen und Nitrat im Grundwasser sind seit Jahren Thema. Kommunen, Wasserversorger und Umweltverbände nutzen den 22. März deshalb für Führungen durch Wasserwerke und Kläranlagen, Infostände und Bachpatenschaften. Wer mitmachen möchte, findet Angebote oft beim örtlichen Stadtwerk.
Wie viel Wasser wir täglich verbrauchen
Im Haushalt verbraucht jeder Mensch in Deutschland im Schnitt etwa 120 bis 130 Liter Trinkwasser am Tag. Getrunken oder zum Kochen verwendet wird davon nur ein kleiner Teil. Den größten Anteil machen Duschen, Baden und die Toilettenspülung aus, danach folgen Wäschewaschen und Geschirrspülen. Genau dort lässt sich am leichtesten sparen: mit einem Sparduschkopf, der Spartaste am Spülkasten und Maschinen, die erst voll beladen laufen. Ein vollbeladener Geschirrspüler braucht meist weniger Wasser als der Abwasch per Hand.
Ideen zum Mitmachen
Zu Hause
- Tropfende Wasserhähne und laufende Toilettenspülungen reparieren – das spart über das Jahr viel Wasser.
- Leitungswasser statt Flaschenwasser trinken: Es ist in Deutschland streng kontrolliert und spart Verpackung.
- Den eigenen „virtuellen Wasserverbrauch“ prüfen, also das Wasser, das in Lebensmitteln und Kleidung steckt.
- Im Garten Regenwasser auffangen.
In Schule und Kita
Einfache Experimente wie ein Wasserfilter aus Sand und Kies, ein Tagebuch über den eigenen Verbrauch oder ein Besuch im Wasserwerk machen das Thema greifbar. Ältere Klassen können recherchieren, woher das Trinkwasser ihres Ortes stammt.
Am Arbeitsplatz
Ein Wasserspender statt Plastikflaschen, eine kurze Info-Mail zum Jahresmotto oder eine gemeinsame Spendenaktion für ein Wasserprojekt sind schnell umgesetzt.
Für Aktionstage in Schule oder Firma kannst du den Countdown im Vollbildmodus zeigen oder als Widget auf eurer Website einbinden.
Verwandte Tage
- Weltglückstag am 20. März
- Earth Hour an einem Samstag Ende März
- Tag der Erde am 22. April
- Weltumwelttag am 5. Juni