Der 1. Advent fällt diesmal auf den Sonntag, 29. November 2026. Mit ihm beginnt die Adventszeit, die erste Kerze am Adventskranz wird angezündet, und in vielen Familien kommen Lichterketten, Sterne und Plätzchenrezepte zum Vorschein. Der Countdown oben zeigt, wie viele Tage dir noch bleiben, um Kranz, Kalender und Deko vorzubereiten.
Die Regel hinter dem Datum
Der 1. Advent ist immer der vierte Sonntag vor dem ersten Weihnachtstag am 25. Dezember. Anders gesagt: Man zählt vom Weihnachtsfest vier Sonntage zurück. Fällt Heiligabend selbst auf einen Sonntag, ist dieser Tag zugleich der 4. Advent. Daraus ergibt sich ein festes Zeitfenster: Der 1. Advent liegt frühestens am 27. November und spätestens am 3. Dezember. Die Adventszeit dauert deshalb je nach Jahr zwischen 22 und 28 Tagen.
Eine praktische Faustregel: Der 1. Advent ist der erste Sonntag nach dem Totensonntag, mit dem das evangelische Kirchenjahr endet. In der katholischen Kirche schließt das Kirchenjahr am selben Sonntag mit dem Christkönigsfest.
Was der Advent bedeutet
Das Wort Advent kommt vom lateinischen „adventus“ und bedeutet Ankunft. Christen bereiten sich in diesen Wochen auf die Geburt Jesu vor. Mit dem 1. Advent beginnt zugleich das neue Kirchenjahr. Früher war der Advent eine Fastenzeit, heute steht eher die besinnliche Vorfreude im Vordergrund. Ein eigener Feiertag ist der 1. Advent nicht, da er ohnehin auf einen Sonntag fällt; der Sonntagsschutz gilt wie an jedem anderen Sonntag.
Adventskranz und Adventskalender
Der Adventskranz geht auf den Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern zurück. Er hängte 1839 im Rauhen Haus, einem Heim für Kinder und Jugendliche, einen Holzreifen mit Kerzen auf, damit die Kinder die Tage bis Weihnachten zählen konnten. Aus den ursprünglich vielen Lichtern wurden später die heute üblichen vier Kerzen – eine für jeden Adventssonntag.
Auch der Adventskalender hilft beim Zählen. Aus einfachen Kreidestrichen und Bildchen wurden im 20. Jahrhundert gedruckte Kalender mit Türchen, später gefüllt mit Schokolade. Heute gibt es Varianten mit Tee, Spielzeug oder kleinen Aufgaben.
Adventsbräuche in Deutschland
Am 1. Advent sitzen viele Familien beim Sonntagskaffee mit Stollen, Spekulatius oder den ersten selbst gebackenen Plätzchen zusammen. In Kirchen wird der erste Adventsgottesdienst gefeiert, oft mit dem Lied „Macht hoch die Tür“. Viele Weihnachtsmärkte haben zu diesem Zeitpunkt bereits geöffnet, und in Fenstern leuchten Schwibbögen und Herrnhuter Sterne, die ursprünglich aus dem Erzgebirge und der Oberlausitz stammen.
Checkliste für die Adventszeit
- Adventskranz binden oder kaufen und vier Kerzen bereitlegen.
- Adventskalender rechtzeitig füllen – er startet am 1. Dezember, nicht am 1. Advent.
- Termine für Weihnachtsmärkte, Plätzchenbacken und Weihnachtsfeiern eintragen.
- Geschenkideen sammeln, bevor es im Dezember hektisch wird.
Mit der Funktion „Zum Kalender hinzufügen“ hast du den Termin sofort auf dem Handy, und mit dem eigenen Countdown-Generator kannst du zusätzlich bis Heiligabend oder zum Weihnachtsmarkt zählen.
Weitere Termine bis Weihnachten
- Nikolaustag am 6. Dezember
- 2., 3. und 4. Advent an den folgenden Sonntagen
- Heiligabend am 24. Dezember